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Historie

"Betlem" ist einzeln stehendes urbanistisches Komplex mit einzigartig überlieferter, meistens gezimmerter Bebauung im Stadtzentrum. Seine Anfänge findet man in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts, in der Zeit der Entwicklung von Gewerben,verbunden mit der Möglichkeit einer Einwohnermigration nach der Ausgabe des Toleranzpatentes vom Kaiser Josef d.II. im Jahre 1781. Auf dem rechten Ufer des Flusses Chrudimka begannen die Handwerker ihre Häuser zu bauen. Im Jahre 1731 standen auf diesem Platz nur zwei Landhäuser. Nach etwa hundert Jahren später war dieser Platz ganz bebaut. Das Baumaterial war Holz,das leicht zu erwerben und einfach zu bearbeiten war. Nur die Teile bei der Heizung waren gemauert. Die gezimmerten Häuser hatten eine große Stube, einen Flur mit der "schwarzen" Küche, Kammer, manchmal auch einen Stall für Haustiere, kleinen Schuppen oder Scheune. Die Häuser hatten Schindeldächer. Einzige Dekoration der Häuser waren die Anschriften auf den Sturzbodenbrettern, dekorierte Beflügelung und abwechslungsreiche Fensterrahmen- und Türfärbung. Ende des 19. Jh. haben die Einwohner die Häuserwände mit Fassaden dekoriert, von weiß und blau bis grün und rosa. Mit der Zeit entstanden auch in diesem Stadtteil gemauerte Häuser mit klassizistischer Dekoration. Im Stadtteil "Betlem" lebten Familien der Kleinhandwerker, am häufigsten der Töpfer. 1870 begann sog. Weberhandwerkszeit, die meisten Leute arbeiteten als Weber. Seit dem 19.Jh. führten die Fabrikanten in Hlinsko Industrieweberei ein. Im 20.Jh. begann trauriges Kapitel der Geschichte von "Betlem". Seit den 60. Jahren wechselten die Einwohner ihre Lebensweise und zogen in die
Èást lokality Betlém poblí¾ støedu mìsta stav v roce 1980
Chalupa s obchodem pod kostelem, zaèátek 20. století

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