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House Nr. 158

Dieses ebenerdige gezimmerte Objekt mit dem von verdoppelten Deckenbalken getragenen Schindelsatteldach, stammt aus der Mitte des 18.Jhs. Es besteht aus einer Wohnstube, einem Flur und zwei Kammern. Der weisse Kalkanstrich der Zimmerung weist auf die jungere Entwicklungsstufe hin, die man in Betlém seit dem Ende des 19. Jhs verwandte. Das ganze 19.Jh. lang bewohnten das Haus vorwiegend die Familien von Webern. Die Exposition dieses Objekts ist datiert zum Anfang des 20. Jhs. Unsere Exposition erinnert an eins der typischen Handwerke von Hlinsko - an die Verfertigung von Spielwaren. Die meisten Spielwarenerzeuger arbeiteten in den Dorfen Krouna und Dědová, aber Spielwaren wurden auch direkt in Hlinsko und Betlém verfertigt. Es handelte sich vor allem um die gedrechselten Spielwaren, die weiter gefarbt wurden, dass sich die Spielwaren aus Hlinsko in das ganze Österreich-Ungarn verbieteten. Die Verfertigung von Spielwaren erlosch in Hlinsko und dessen Umgebung im Verlaufe des ersten Weltkrieges, sie wurde nach dem Jahre 1918 in dem ehemaligen Masse nicht mehr erneurt. Beachten Sie bitte noch die holzerne Drechselbank in der Stube und die nicht ganz fertiggestellten Spielsachen. In der Vergangenheit war volkommen ublich, dass sich die Werkstatt in der Stube befand, wo das ganze Familienleben vorging. In der Kammer sehen Sie eine Weberwerkstatt. Sie können sich ein Bild vom Teppichweben machen, was in Hlinsko auch sehr verbreitet war.